Datenübernahme...

...von Macintosh oder PC ist grundsätzlich kein Problem, Sie sollten sich nur an einige Richtlinien halten um Inkompatibilitäten zu vermeiden:

 

 

Auflösung der Bilddaten

Da Bilder, Fotos, etc. bei unseren Druckverfahren in der Regel durch aufrastern der entsprechenden Grundfarben dargestellt werden ist es z.B. nicht nötig, bei einem Bild, welches im Digitaldruck mit 720 dpi Auflösung gedruckt wird auch die Bilddaten in 720 dpi bereitzustellen. Das würde nur zu unnötig großen Dateien und langen Druckzeiten führen. So würde ein Bild von 1 x 1 m bei 100 dpi eine Größe von gerade einmal 59 MB haben und in den meißten Fällen schon zu sehr guten Druckergebnissen führen. Bei 200 dpi wäre die Datei schon 236 MB groß und bei 300 dpi hätte sie schon die stattliche Größe von 532 MB! ohne, daß man hier im Druck noch einen Qualitätsunterschied zu der niedrigeren Auflösung feststellen könnte.

Im Normalfall können sie die folgenden Angaben dazu verwenden, die passende Auflösung für Ihre Bilddaten zu finden:

Um zu berechnen, welche Auflösung Ihre Daten im Endgültigen Druck haben, verwenden Sie folgende Formel:

P : ( E : 2,54 ) = dpi bei Ausgabegröße

Erklärung: P = Breite in Pixel, E = Endformat (Breite) in cm

Noch ein paar Fausregeln:

Natürlich sind das nur Richtwerte und auch nicht immer realistisch. Manchmal ist das Bildmaterial nicht in der gewünschten Auflösung und Qualität vorhanden und geringfügig niedrigere Auflösungen führen auch nicht zwingend zu schlechteren Druckergebnissen, da bei den ermittelten Werten eine gewisse Tolleranz mit einkalkuliert ist. Auch spielt gerade bei großformatigen Drucken der Betrachtungsabstand eine große Rolle. Andererseit kann es auch bei kritischen Motiven durchaus nötig sein, daß eine höhere Auflösung zu optimaleren Ergebnissen führen.
Bei sehr großen Drucken ist es durchaus sinnvoll, die Auflösung deutlich zu reduzieren um die Dateigröße in einem realistischen Rahmen zu halten. Selbst Auflösungen von z.B. 50 dpi oder gar noch weniger (bei 1:1 Größe) sind beispielsweise bei einem 10 m langen Spannband noch durchaus akzeptabel, da derart große Drucke in der Regel auch aus einer gewissen Distanz betrachtet werden. Einfarbige Strichzeichnungen zum Beispiel sollten allerdings nach Möglichkeit in der bestmöglichen Auflösung verwendet werden.

Viele Faktoren spielen bei diesem Thema also eine Rolle.
Im Zweifelsfall sollten daher Sie mit uns Rücksprache halten, bevor Sie die Daten für den Druck vorbereiten.

 

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